Amtliche Produktprobe schon am 16. Dezember
Berlin, 9. Januar 2026. Die belasteten Nestlé-Babyprodukte stammen auch aus Werken in Deutschland und wurden in 30 Länder weltweit verkauft. Bereits am 16. Dezember fanden österreichische Behörden Verunreinigungen mit dem Toxin Cereulid in Produktproben von Nestlé-Säuglingsnahrung, die aus Deutschland kam. Das belegt eine Meldung im EU-Behörden-Schnellwarnsystem RASFF. Aus Sicht von foodwatch ist daher davon auszugehen, dass sowohl Nestlé als auch die Behörden in Deutschland schon seit Mitte Dezember wussten, dass auch deutsche Produkte betroffen sind. Dennoch gab es erst am 5. Januar einen öffentlichen Rückruf in Deutschland und Österreich. foodwatch forderte Nestlé und die Behörden in Deutschland und Österreich erneut auf, endlich offenzulegen, warum so viel Zeit verging, bevor Eltern gewarnt wurden.














