Die Ausstellungen am ZKM sind wieder zugänglich

Ab dem 24. Juli 2020 stehen den BesucherInnen die Türen zu allen aktuellen Ausstellungen des ZKM unter erhöhten Hygieneauflagen wieder offen. 

© ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe, Foto: Achim Mende
© ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe,
Foto: Achim Mende

Neben der Sammlungspräsentation Writing the History of the Future, der Spieleplattform zkm_gameplay und der Ausstellung bauhaus.film.expanded ist nun auch Critical Zones, die Ausstellung zum kritischen Zustand unserer Erde, erstmals im realen Raum zugänglich.
Gleichzeitig können die Online-Formate der verschiedenen Programme und Ausstellungen des ZKM weiterhin 24 Stunden abgerufen werden. Das Veranstaltungs- und Begleitprogramm sowie Führungen zu den Ausstellungen findet sowohl analog als auch digital statt.

Zu Hochzeiten der Pandemie verwandelte sich das ZKM in ein Fernsehstudio, Kino, Konzerthaus und einen Hörsaal, die für Mai geplante Ausstellung Critical Zones wurde mit einem dreitägigen Livestream-Festival eröffnet und zog kurzerhand auf eine interaktive, digitale Plattform, die über die ZKM-Website zugägnlich ist. Ab 24. Juli 2020 ist neben der Teilnahme am digitalen Programm nun auch der physische Besuch des Hauses wieder möglich.

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Lieferkettengesetz: Mittelstand fordert Regeln für menschenrechtliche Sorgfaltspflichten

Positionspapier für wirksames Lieferkettengesetz vorgestellt

Berlin, 15.7.2020: Anlässlich der Vorstellung der Ergebnisse zur Umsetzung des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte spricht sich UnternehmensGrün, der Bundesverband der Grünen Wirtschaft, klar für eine gesetzliche Regelung der unternehmerischen Verantwortung für die gesamte Lieferkette aus. Unternehmen sind für ihre Lieferketten verantwortlich und müssen auch dafür haftbar gemacht werden. Jüngste Beispiele von deutschen Unternehmen (Tönnies, VW-Dieselskandal, Wirecard) zeigen, wie die gesellschaftlichen Kosten durch unethisches Wirtschaften in die Höhe getrieben werden – mit gravierenden negativen Auswirkungen auf das Gütemerkmal „Made in Germany“.

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Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb

Deutschland verliert etwa 26 Prozent des erzielbaren Körperschaftsteueraufkommens durch Gewinnverschiebungen multinationaler Unternehmen.

Forscher der Universitäten Berkeley und Kopenhagen haben herausgefunden, dass 2017 weltweit etwa 700 Milliarden US-Dollar an multinationalen Gewinnen in Steueroasen verschoben wurden. Die Statista-Grafik zeigt den geschätzten Anteil des gewonnenen oder verlorenen Körperschaftsteueraufkommens ausgewählter europäischer Länder für 2017.

Die großen Volkswirtschaften Europas sind besonders betroffen – Briten und Franzosen müssen ähnlich hohe Verluste wie Deutschland hinnehmen. Des einen Leid, ist des anderen Freud’: 80 bis 90 Prozent des Körperschaftsteueraufkommens der Mittelmeer-Inselstaaten Malta und Zypern entsteht durch die Gewinnverschiebungen der Unternehmen.

Der Großteil der in Summe etwa 20 Milliarden US-Dollar aus Deutschland bleibt innerhalb der EU. Rund sechs Milliarden Dollar fließen Richtung Luxemburg, weitere fünf in die Niederlande und auch in Irland erhält knapp drei Milliarden US-Dollar an möglichen Körperschaftsteuereinnahmen.

Verantwortlich für diesen Aderlass sind multinationale Konzerne wie Google und Apple, die sich beispielsweise Jahre lang das sogenannte „Double Irish with a Dutch Sandwich“ zunutze gemacht haben. Dabei handelt es sich um ein Verfahren, bei dem über mehrere Tochterfirmen in Irland und den Niederlanden Profite am Fiskus vorbeigeschleust werden. Die Regierung Irlands unterbindet diese Methode allerdings seit 2020.

Infografik: Steuerbetrug: Ein europäischer Wettbewerb | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista
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Abnehmende Sorgen um Jobverlust

Corona-Krise: 26 Prozent der Erwerbstätigen haben bereits Einkommenseinbußen erlitten, soziale Ungleichheit verschärft sich

Die Corona-Krise in Deutschland verschärft auch nach der weitgehenden Lockerung der Kontaktbeschränkungen bestehende Ungleichheiten bei Einkommen und beruflichen Möglichkeiten. Erwerbstätige mit ohnehin schon niedrigeren Einkommen  haben deutlich mehr unter negativen wirtschaftlichen Folgen zu leiden als Menschen mit höheren Einkommen. Sie haben beispielsweise während der Pandemie spürbar häufiger schon an Einkommen eingebüßt, bei Kurzarbeit erhalten sie deutlich seltener eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, und sie fürchten etwa doppelt so häufig, als Folge der Pandemie ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Das zeigen erste Ergebnisse einer neuen Online-Befragung, für die im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung zwischen Mitte und Ende Juni 6.309 Erwerbstätige interviewt worden sind.* Mütter übernehmen weiterhin deutlich häufiger als Väter den Hauptteil der anfallenden Betreuungsarbeit. Der Anteil der Männer scheint im Vergleich zu einer Vorgängerbefragung vom April sogar leicht rückläufig zu sein. Der Abstand zwischen den durchschnittlichen Arbeitszeiten von Vätern und Müttern ist weiterhin deutlich größer als vor Beginn der Krise. 

Generell bessere Perspektiven in der Krise haben Beschäftigte in Unternehmen mit Tarifvertrag und/oder Mitbestimmung: So erhalten beispielsweise im Fall von Kurzarbeit 54 Prozent der Befragten mit Tarifvertrag eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes, während es ohne Tarifvertrag nur 31 Prozent sind. In Betrieben mit Betriebsrat existieren deutlich häufiger feste Regeln für das Homeoffice als in Betrieben ohne Mitbestimmung. Gibt es eine solche Vereinbarung, empfinden Befragte die Arbeitssituation im Homeoffice als weniger belastend. Zudem finden in Betrieben mit Betriebsrat in allen Qualifikationsgruppen häufiger Weiterbildungen der Beschäftigten statt.

Die Grafik zeigt die Zufriedenheit mit dem Krisenmanagement der Bundesregierung

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Bundesratsbeschluss zum Kastenstand: „Von Tierschutz weit entfernt“

Millionen Sauen in der Ferkelzucht verbringen in Deutschland ihr halbes Leben in engen Metallkäfigen. Daran wird sich leider so schnell nichts ändern.

#LasstDieSauRaus

Trotz zahlreicher Proteste, dürfen Schweine weiterhin im Kastenstand gehalten werden. Das Foto zeigt eine Protestaktion.
Knapp 90 Prozent der Deutschen lehnen den Kastenstand ab

Berlin, 3. Juli 2020. Der Bundesrat hat heute beschlossen, die umstrittene Kastenstand-Haltung in der Schweinezucht für mindestens weitere acht Jahre zu erlauben. Dazu erklärte Matthias Wolfschmidt, Veterinärmediziner und internationaler Strategiedirektor von foodwatch: 

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Landgericht Osnabrück verurteilt Mann wegen rassistischer und gewalttätiger Facebook-Posts zu Haftstrafe

23.06.2020 – OSNABRÜCK. Dass Facebook-Posts strafrechtliche Konsequenzen haben können, musste heute ein 43 Jahre alter Angeklagter vor dem Landgericht Osnabrück erfahren (Az. 5 Ns 7/20).

Der Angeklagte war im November 2019 vom Amtsgericht Meppen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 8 Monaten und 2 Wochen verurteilt worden. Nach den Feststellungen des Amtsgerichts hatte der Angeklagte 2016 und 2017 zwei Beiträge in dem sozialen Netzwerk „Facebook“ veröffentlicht. Darin hatte er sich in einem Fall in rassistisch-abwertender Weise über Menschen nordafrikanischer Herkunft geäußert. Im zweiten Fall hatte der Angeklagte ein Bild der Bundeskanzlerin mit dem Text „Erschießen“ und der Aufforderung, mit Waffengewalt gegen die Kanzlerin vorzugehen, gepostet. Dies wertete das Amtsgericht als Volksverhetzung und öffentliche Aufforderung zu einer Straftat. Für die Verwirklichung der Straftatbestände war es dabei aus Sicht des Amtsgerichts unerheblich, ob der Beitrag für jedermann sichtbar war oder der Zugriff auf die mehreren hundert „Facebook-Freunde“ des Angeklagten beschränkt war. Ebenso unerheblich war es in den Augen des Amtsgerichts, ob der Angeklagte einen der Beiträge selbst verfasst oder lediglich geteilt hatte.

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„Fahrenheit 11/9 von Michael Moore“ in ZDF und ZDFinfo

Wie konnte Donald Trump US-Präsident werden?

Symbolbild einer brennenden US-Flagge.
 © Honorarfrei - nur für diese Sendung bei 
Nennung ZDF und Midwestern Films.

Michael Moore seziert die politischen
und gesellschaftlichen Prozesse bis zu
Donald Trumps Amtseinführung und
prangert soziale Ungleichheit an.
„Fahrenheit 11/9 von Michael Moore“:
Symbolbild einer brennenden US-Flagge.
© Honorarfrei – nur für diese Sendung bei
Nennung ZDF und Midwestern Films.

Der bekannte Doku-Aktivist Michael Moore misst in „Fahrenheit 11/9“ Amerikas Betriebstemperatur. In der ihm eigenen polemischen Manier stellt er die Frage: Wer hat Schuld an der Situation? Und er prüft dabei ernste und weniger ernst gemeinte Antworten. Der 128-minütige Dokumentarfilm „Fahrenheit 11/9 von Michael Moore“ ist am Mittwoch, 1. Juli 2020, 0.35 Uhr, im ZDF zu sehen. ZDFinfo sendet ihn erstmals am Montag, 6. Juli 2020, 21.45 Uhr. In der ZDFmediathek steht der Dokumentarfilm von Mittwoch, 1. Juli 2020, 10.00 Uhr, bis Montag, 20. Juli 2020, bereit.

Kaum eine Wahl hat die Öffentlichkeit so stark beschäftigt wie die von Donald Trump vor vier Jahren zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Als einer der wenigen, die das Ergebnis vorhergesagt haben, offenbarte Oscar-Preisträger Michael Moore die Umstände und Mechanismen, die zum Wahlerfolg des umstrittenen Kandidaten geführt hatten. Im Fokus seiner Kritik steht dabei nicht nur der Präsident selbst, sondern vor allem auch das Versagen der Demokraten.

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Trostloses Schweineleben

Die Anbieter konventioneller Steaks zeigen keinen großen Einsatz für Tierwohl und gute Arbeitsbedingungen in den Schlachthöfen.

Titelbild von Stiftung Warentest Heft 06/20

Jedes zweite Nackensteak im Test ist gut – preiswerte Nackenstücke von Discountern und Supermärkten sowie fast dreimal so teure mit Bio-Siegel. Insgesamt schneiden zwei Bio-Nackensteaks am besten ab. Bei ihnen überzeugten die Fleischqualität und die Haltungsbedingungen der Schweine, von denen die Steaks stammen.

Geprüft hat die Stiftung Warentest nicht nur die Qualität von 15 Schweinenackensteaks und -koteletts – darunter 4 Bioprodukte – sondern auch die Produktionsbedingungen des Schweinefleisches. Bei der Qualität schneiden zwei Bio-Steaks und Fleisch von sechs Handelsmarken am besten ab. Zwei der Nackensteaks im Test sind allerdings nur ausreichend.

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Objekte, Fotos, Geschichten

Sammlungsaufruf des Museums für Kommuniktion Berlin zur Kommunikation in Zeiten von Corona

Corona-Shake-Hands aus Papier
Armverlängerung „Corona Shake Hands“
Museum für Kommunikation, Berlin

Wir alle sind durch die Covid-19-Pandemie mit großen Veränderungen und neuen Herausforderungen konfrontiert. Dabei wandelt sich auch unsere Kommunikation: Der Prozess der Digitalisierung wird beschleunigt, die Kommunikation per Videokonferenz oder in sozialen Netzwerken erlebt einen Aufschwung und auch der Postversand boomt wie sonst nur in der Vorweihnachtszeit.

Doch prägt das auch nachhaltig die Art, wie wir miteinander kommunizieren? Das Museum für Kommunikation Berlin stellt sich die Frage, wie wir später auf diese Zeit zurückblicken werden und auch der Generation von übermorgen ein lebendiges Bild der aktuellen Zeit vermitteln können. Zu diesem Zweck startet es einen Sammlungsaufruf und bittet um Objekte, Fotos und Geschichten aus der Corona-Zeit!


Welche Kommunikationsformen sind Ihnen besonders wichtig? Haben Sie Briefe oder Pakete von Verwandten oder Freunden bekommen, die Ihnen in der Krise eine Freude machen wollten oder Sie mit Nützlichem versorgt haben? Haben Sie vielleicht ein Smartphone, Tablet oder Laptop angeschafft, um mit der Familie per Video in Kontakt zu sein? Oder hatten Sie ein besonderes Erlebnis, in dem Kommunikation – digital oder analog – eine wichtige Rolle gespielt hat?


Unter sammlungsaufruf.museumsstiftung.de können ab sofort Objektvorschläge gemacht und Bilder dazu hochgeladen werden. Als kleines Dankeschön erhalten alle Teilnehmenden Eintrittsgutscheine fürs Museum.

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Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten

Die Abgeordneten der FDP liegen bei den meldepflichtigen Nebeneinkünften an der Spitze

28,5 Prozent der Bundestagsabgeordneten gehen laut einer vergangenen August von Abgeordnetenwatch veröffentlichten Erhebung zufolge einer Nebentätigkeit nach. Am höchsten ist der Anteil von Parlamentariern mit meldepflichtigen Nebeneinkünften bei der FDP (53 Prozent), am niedrigsten bei den Grünen (15 Prozent). Bei der Partei Philipp Amthors, der CDU, sind es 32 Prozent. Darunter auch der junge Abgeordnete, der aktuell in der Kritik steht, weil er sich für das US-Unternehmen Augustus Intelligence eingesetzt hatte.

Infografik: Nebeneinkünfte der Bundestagsabgeordneten | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

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