Sicherheitslücke bei Flüchtlings-Registrierung

Sicherheitslücke bei Flüchtlings-Registrierung: Ein Drittel der Fingerabdrücke unbrauchbar

Die 2016 eingeführten Fingerabdruck-Terminals für neu eingereiste Asylbewerber haben nach Recherchen des WDR-Magazins „Westpol“ massive technische Probleme. Bei rund 30 Prozent der Fingerabdrücke, die im Auftrag des BAMF genommen werden, seien die Bilder zu dunkel, verwischt oder lückenhaft. Dies geht aus einem internen Schreiben der Sicherheitsbehörden hervor, welches dem WDR-Magazin WESTPOL vorliegt: „Eine fehlerfreie Bereitstellung der Fingerabdruck-Daten in allen relevanten Systemen ist nicht möglich“, heißt es dort wörtlich. Weiterlesen

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(A)Soziales Netzwerk? Alles nur Fake?

Rechtliche Hinweise zu Facebook, Twitter und Co. von ROLAND Rechtsschutz

Portrait of a sad teenager walking on the beach is checking online the mobile phone waiting for a message in a rainy day

Köln, März 2017. Ein Leben ohne Social Media? Für viele Menschen ist das heute undenkbar. Auf den Plattformen pflegt man Freundschaften, lässt seine Kontakte an jeder Lebenslage teilhaben und informiert sich vielleicht sogar über das Tagesgeschehen. Den wenigsten sind die Risiken bekannt, die mit den schnelllebigen Medien einhergehen. Wann wird zum Beispiel ein Post zu sogenannten Fake News? Was gilt als Satire, was schon als Beleidigung? Welche Daten speichert Facebook? Und darf mein Arbeitgeber mich im Internet ausspionieren? Der ROLAND-Partneranwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Fabian Rüsch aus der Rostocker Kanzlei Brozat Rüsch Matheja kennt die wichtigsten rechtlichen Hinweise – für wirklich soziale Netzwerke.

Alles nur Fake? – Wann die Falschmeldung den Autor hinter Gitter bringt

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Sicherheitsrisiken im IoT sichtbar machen

Live-Hacking-Sessions auf der CeBIT 2017

Wer sich vor Angriffen aus dem Netz schützen will, muss wissen, wie Hacker vorgehen, wenn sie IT-Netze kapern, Passwörter knacken und Daten klauen. Am CeBIT-Messestand des IT-Sicherheitsunternehmens Rohde & Schwarz Cybersecurity führen die besten Hacker-Spezialisten Deutschlands live ihre eindrucksvollsten Hacks vor. Highlight ist der Live-Hack eines Roboters, der im Fraunhofer-Institut in Augsburg steht. Weiterlesen

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Reha mit Hirnwellen

10. Café Scientifique am 15.03.2017 zur Brain Awareness Week 2017 in der Universitätsbibliothek Freiburg

Können Gehirn-Computer-Schnittstellen dabei helfen, kognitive Fähigkeiten von Menschen nach einem Schlaganfall zu trainieren? Sie dekodieren und messen in Echtzeit Gehirnsignale. Bisher ermöglichen sie damit gelähmten Patientinnen und Patienten, Geräte oder Computer zu bedienen. Der Informatiker Dr. Michael Tangermann von der Universität Freiburg stellt in seinem Vortrag erste Erkenntnisse zu neuen Anwendungen der Schnittstellen vor. Tagsüber besteht die Möglichkeit, das von Tangermann entwickelte System selbst auszuprobieren. Nach seinem Vortrag wird eine Diskussion zu den Chancen und Risiken dieser Technologie stattfinden.

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Die Wirkung von Fake News

Wahlkampf: Die Wirkung von Fake News

In Deutschland beginnt langsam der Wahlkampf für die anstehende Bundestagswahl im September. Einen Vorgeschmack, wie Wahlkampf im so genannten postfaktischen Zeitalter aussehen kann, gab die US-Wahl. Spätestens seit Donald Trump US-Präsident ist, hat der Begriff „Fake News“ Hochkonjunktur. Eine aktuelle Umfrage von Statista in Zusammenarbeit mit YouGov zeigt, dass die Mehrheit der Deutschen (83 Prozent) der Meinung ist, dass Wahlen von Fake News beeinflusst werden können. Dabei sieht die Bevölkerung hierzulande vor allem die sozialen Medien als Verbreitungskanal (87 Prozent), weniger die klassischen Medien. 85 Prozent sagen allerdings auch, dass es seit der zunehmenden Verbreitung von Falschmeldungen immer schwieriger wird, Nachrichten überhaupt zu vertrauen.

Infografik: Die Wirkung von Fake News | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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taz-Sonderausgabe zum Internationalen Frauentag

Twitterbot @JudithBotler – taz-Sonderausgabe zum Internationalen Frauentag

Besondere Zeiten erfordern besondere journalistische Antworten. Und so will die taz-Sonderausgabe zum Internationalen Frauentag gerade in diesem Jahr ein Zeichen gegen neurechte Zuschreibungen und Populismus setzen. Unter dem Titel „Wir sind viele“ finden die Leser*innen der taz zum Internationalen Frauentag Texte von Christa Wichterich, Hengameh Yaghoobifarah, Amina Yousaf, Judy Gummich, Morgane Llanque u.v.a.

„Wir sind links, wir sind da, und unsere größte Stärke ist: Wir sind vielfältig. Diese Vielfalt wird nicht mehr verschwinden, sie wird die Zukunft ausmachen“, sagt Simone Schmollack, die die Ausgabe koordiniert. „Die Rechtspopulisten meinen, wir seien wenige, lächerlich und schmorten in unserer eigenen Identitätssuppe. Immer nur: Ich, ich, ich sei wichtig. Ich als Frau, ich als queere Person, ich als schwarze Person.“

Vorwurf sei also eine Überbewertung der eigenen Identität und eine übertriebene Fokussierung auf gesellschaftliche Minderheiten. Rechtspopulisten überall auf der Welt und AfD-Getreue in Deutschland wollen dagegen nicht mehr politisch korrekt sein, sondern ihr festgefügtes Menschenbild wieder ins Recht setzen: Die traditionelle Kernfamilie mit Vater, Mutter, Kind, keine Minderheiten, kein Gender Mainstreaming.

„Ein klassischer Rollback“, konstatiert taz-Redakteurin Heide Oestreich, die die Ausgabe ebenfalls betreut. Sie widerspricht: „Wir sind nicht so, wie sie uns beschreiben. Wir haben auch nicht den deklassierten weißen Mann vergessen oder die soziale Frage. Zwischen der Politik der Anerkennung von Identitäten und der Umverteilung von Reichtum muss man nicht wählen, man kann beides wollen.“

Die Sonderausgabe erscheint am Mittwoch, den 8. März 2017.

Zeitgleich mit Erscheinen der Sonderausgabe startet die taz einen Twitterbot. Sie heißt @JudithBotler und wird auf Twitter agieren. Warum? Bots sind nicht per se böse, sondern können auch Kunst sein, oder sinnvolle Aufgaben übernehmen, oder beides. @JudithBotler wird Texte aus der Frauentaz teilen und Fakten zum Thema Feminismus verbreiten. Sie ist ein Experiment. Alles zu ihrer Entstehungsgeschichte steht am Mittwoch in der Frauentaz.

http://www.taz.de/!p4649/

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„Endspiel“ im Berliner Ensemble

„Endspiel“ von Samuel Becket im Berliner Ensemble

 Zuerst ist es dunkel, dann reißt ein Höllenlärm die Zuschauer aus ihrer abendlichen Müdigkeit. Kratzen, Hämmern, Scheppern – die ganze Bandbreite von unangenehmen Geräuschen in einer unerträglichen Lautstärke. Nichts für geschädigte Ohren.

Hamm, der Herr, kann nicht stehen. Clov, sein Diener kann nicht sitzen. Und so läuft Clov unentwegt um seinen Herrn herum, der wie angewurzelt in einem überdimensionierten Rollstuhl sitzt. Dann sind da noch Hamms Eltern, Nagg und Nell. In Mülleimer verbannt, nehmen sie nur verbal am Geschehen teil.

In diesem „Endspiel“ geht es nicht um den triumphierenden Sieg. Es herrscht Weltuntergangsstimmung. Clov, der sich gerne seinem Herrn entziehen möchte, es jedoch nicht schafft. Und so sind sie aufeinander angewiesen bis zum bitteren Ende.

Der Hass hält sie alle zusammen. Kein Theaterstück für Harmoniebedürftige.

Am Ende ist das Publikum – trotz der großen Hoffnungslosigkeit – begeistert.


Deutsche Übersetzung von Elmar Tophoven

Mit: Martin Schneider (Hamm), Georgios Tsivanoglou (Clov), Traute Hoess (Nell), Jürgen Holtz (Nagg)

Regie, Bühne, Lichtkonzept:
Robert Wilson
Kostüme: Jacques Reynaud
Musik: Hans Peter Kuhn
Mitarbeit Regie: Ann-Christin Rommen
Dramaturgie: Anika Bárdos
Mitarbeit Bühne: Serge von Arx
Mitarbeit Kostüme: Wicke Naujoks
Mitarbeit Musik: Hans-Jörn Brandenburg
Licht: Ulrich Eh
Videoprojektionen: Tomek Jeziorski

Dauer: 1h 30 Minuten (keine Pause)

 

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Neues Angebot für Flüchtlingsfrauen im WDR

FREUNDINforyou – Neues Angebot für Flüchtlingsfrauen im WDR


© WDR

Viele junge Frauen, die nach Deutschland kommen, sind auf der Suche nach neuen Kontakten und Freundinnen. „WDRforyou“, das mehrsprachige Online-Angebot für Flüchtlinge und das wöchentliche WDR-Magazin „Frau tv“ haben deshalb die Aktion FREUNDINforyou ins Leben gerufen. Sie soll dazu dienen, Frauen aus unterschiedlichen Kulturen zusammenzuführen und Begegnungen zwischen Deutschen und Flüchtlingsfrauen zu fördern.

Screenshot

Interessierte Frauen können sich mit einem Online-Fragebogen in deutscher, arabischer oder persischer Sprache bewerben. Die Freundinnen-Finder Bamdad Esmaili von WDRforyou und Heinke Schröder von „Frau tv“ vermitteln anschließend die Teilnehmerinnen und unterstützen sie bei ihrer ersten Begegnung. Um sich besser kennenzulernen, schenken die Redaktionen ausgewählten Tandems einen besonderen Erlebnistag, den der WDR mit der Kamera begleitet. Verantwortliche Redakteurinnen sind Isabel Schayani und Verena Lammert.

„WDRforyou“ und „Frau tv“ präsentieren die Aktion mit einem Info-Clip, der am Donnerstag (2. März 2017) in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wird.

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Hertie-Stiftung: Hilfsangebote für Geflüchtete

Hertie-Stiftung: Analyse zeigt, dass viele Angebote an Bedürfnissen von Geflüchteten vorbeigehen – Deutscher Integrationspreis zeigt passgenaue Beispiele

Frankfurt, 27. Februar 2017 – Viele Hilfsangebote für Geflüchtete gehen an deren Bedürfnissen vorbei. Das zeigt eine Analyse von Anne-Marie Kortas, Kollegiatin des Hertie-Innovationskollegs in Berlin. Die Hertie-Stiftung unterstützt in Zukunft mithilfe des von ihr neu initiierten Deutschen Integrationspreises Hilfsprojekte, die sich in besonders überzeugender Weise der Integration von Geflüchteten in Deutschland widmen. Weiterlesen

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Ausreisepflichtige Ausländer in Deutschland

Schnellere Abschiebung für abgelehnte Asylbewerber geplant

Das Bundeskabinett befasst sich heute mit Maßnahmen für schnellere Abschiebungen aus Deutschland. Abgelehnte Asylbewerber sollen künftig schneller und konsequenter in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt werden. Kanzlerin Angela Merkel hatte sich gemeinsam mit den Regierungschefs der Länder vor knapp zwei Wochen auf Maßnahmen geeinigt. Das Innenministerium erarbeitete daraus das „Gesetz zur Durchsetzung der Ausreisepflicht“. Die Statista-Grafik zeigt, wie viele ausreisepflichtige Ausländer zum Ende 2016 in den einzelnen Bundesländern lebten. Laut Daten des BAMF waren es in Nordrhein-Westfalen fast 63.000, gefolgt von Baden-Württemberg mit knapp 27.000.

Infografik: Ausreisepflichtige Ausländer in Deutschland | Statista Mehr Statistiken finden Sie bei Statista

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