BASQUIAT. Die Retrospektive

Die Ausstellung in der ALBERTINA ist die erste umfassende Museumsretrospektive

Die Ausstellung ist vom 9. September 2022 bis 8. Januar in Wien zu sehen.

Jean-Michel Basquiat
Light Blue Movers, 1987
Acryl und Ölkreide auf Leinwand
Nicola Erni Collection, Reto Pedrini Photography © Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York
Jean-Michel Basquiat
Light Blue Movers, 1987
Acryl und Ölkreide auf Leinwand
Nicola Erni Collection, Reto Pedrini Photography
© Estate of Jean-Michel Basquiat. Licensed by Artestar, New York

Er wurde nur 27 Jahre alt und reiht sich nahtlos in die Riege jener verstorbenen Genies ein, die ihre Nachwelt von Grund auf verändert haben: Jean-Michel Basquiat ist der erste afro- amerikanische Künstler, der sich trotz vehementer Gesellschaftskritik in einem ausschließlich von Weißen dominierten Feld durchsetzte und Weltruhm erlangte. Das, obwohl seine Kunst eine radikale Anklage gegen Besitz- und Machtverhältnisse, gegen Ausbeutung und Kolonialismus, gegen Diskriminierung, Rassismus und Staatsgewalt gegenüber Schwarzen ist. Heute erreichen seine Werke Preise jenseits der 100 Millionen Euro. Die ALBERTINA zeigt den Ausnahmekünstler erstmals in Österreich mit einer umfassenden Retrospektive.

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Kitchen Talks am Montag

Die Veranstaltungen finden ab dem 17. Oktober 2022 jeweils am Montagabend im Museumsquartier Bern statt.

Das Bild steht für die Kitchen Talks in Bern
Veranstaltungslogo

Eine Veranstaltungsreihe des Museumsquartiers Bern
vom 17. Oktober bis zum 21. November 2022, jeweils am Montag um 19.00 Uhr

Die Vorträge finden an jeweils anderen Orten im Museumsquartier Bern statt.

Mit welchen Zutaten möchte das Museumsquartier Bern kochen?
Zwischen Oktober und November 2022 geben internationale Expert:innen wöchentlich Einblicke in ihre Küche als Inspiration für das Museumsquartier Bern.
Der Fokus der sechs Praxisbeispiele liegt auf innovativen Formen der Organisationsentwicklung und der partizipativen Programmgestaltung. Daneben geht es auch um das Potenzial von Museen und Institutionen im Stadtgefüge und wie Besucher:innen zu Mitmacher:innen werden.

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„Katar – WM der Schande“

Doku-Serie und Podcast von WDR-Investigativformat „Sport inside“

Katar – WM der Schande | ab 08.10.2022 | WDR online / Videopodcast

© WDR/dpa/picture alliance/Christian Charisius/Walter Bieri/PIXSELL/Igor Kralj 
Sport inside: Katar – WM der Schande
© WDR/dpa/picture alliance/Christian Charisius/Walter Bieri/PIXSELL/Igor Kralj
Sport inside: Katar – WM der Schande
WESTDEUTSCHER RUNDFUNK KÖLN Sport inside: Katar – WM der Schande – ab 08.10.

Tausende tote Gastarbeiter, undurchsichtige Vergabeverfahren, Boykott-Diskussionen: Die Fußball-WM in Katar ist eines der kontroversesten Sportereignisse unserer Zeit. Das WDR-Investigativformat „Sport inside“ recherchiert bereits seit 2010 zu den Hintergründen dieser WM. Die vierteilige Doku-Serie „Katar – WM der Schande“ und der Podcast „Die WM-Sklaven – Katar und die Geschichte der Gastarbeiter“ zeigen die Ergebnisse dieser langjährigen Recherchen. Die Serie ist ab dem 8. Oktober in der ARD Mediathek und der Podcast ab 4. November in der ARD Audiothek verfügbar.

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STREIT. Eine Annäherung

Museum für Kommunikation Berlin

LIEBE tut weh „Silent Dialogues, Brague & Magnus (Norwegen/Norway)“ von Viktoria Sorochinski © Viktoria Sorochinski

»Ich möchte nicht, dass wir uns streiten.« Wahrscheinlich haben wir alle diesen Satz schon einmal gehört oder gesagt. Streit ist Teil der menschlichen Kommunikation. Er begegnet uns täglich: in den Medien, als Kommentar zu politischen Debatten oder gesellschaftlichen Fragen, im sozialen und privaten Umfeld, in der Familie oder in der Beziehung.

STREIT. Eine Annäherung geht diesen Begegnungen nach. Objekte und Geschichten erzählen vom Streit über Geschmack, Anerkennung, Wiedergutmachung oder Erwartungen – als Teil einer größeren Debatte oder auf ganz persönlicher Ebene.
Dabei ist Streit nichts Schlechtes: Wir haben als demokratische Gemeinschaft die Chance, über gutes, zugewandtes Streiten Verständnis, Austausch und Annäherungen zu ermöglichen. Manchmal ist es weniger das Reden und mehr das Zuhören, was einen Streit zu einer guten Sache werden lässt.

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525.000 Euro Bußgeld gegen die Tochtergesellschaft eines Berliner E-Commerce-Konzerns

Interessenkonflikt des betrieblichen Datenschutzbeauftragten

Die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (BlnBDI) hat gegen die Tochtergesellschaft eines Berliner Handelskonzerns ein Bußgeld in Höhe von 525.000 Euro wegen eines Interessenkonflikts des betrieblichen Datenschutzbeauftragten verhängt. Das Unternehmen hatte einen Datenschutzbeauftragten benannt, der Entscheidungen unabhängig kontrollieren sollte, die er selbst in einer anderen Funktion getroffen hatte. Das Bußgeld ist noch nicht rechtskräftig.

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Jahrestagung des FRIBIS – Freiburg Institute for Basic Income Studies an der Universität Freiburg

Vom 10. bis 12. Oktober 2022 gehen Wissenschaftler*innen der Frage nach, wie Grundeinkommen dazu beitragen kann, aktuelle Krisen zu meistern

Das FRIBIS – Freiburg Institute for Basic Income Studies lädt vom 10. bis 12. Oktober 2022 ins Kollegiengebäude 1 der Universität Freiburg zur Jahrestagung ein. Unter dem Motto „Basic Income and Development“ sprechen Expert*innen darüber, wie das Grundeinkommen mit Entwicklungskonzepten zusammenhängt und welche Potentiale es für die Herausforderungen in Gegenwart und Zukunft bereithält.

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So wenig ist der deutschen Industrie die Umwelt wert

Es sind noch viele Anstrengungen notwendig, um echten Klimaschutz zu erreichen

Infografik: So wenig ist der deutschen Industrie die Umwelt wert | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Diese Grafik zeigt den Anteil der Investitionen in Umweltschutzmaßnahmen am Gesamtumsatz nach Sektor pro Jahr.

Im Jahr 2020 hat die deutsche Industrie laut einer Auswertung des Statistischen Bundesamts (Destatis) rund 12,1 Milliarden Euro oder etwa 14 Prozent ihrer Gesamtinvestitionen für Umweltschutzmaßnahmen aufgewendet. Dazu zählen Anlagen, die Emissionen verringern, vermeiden oder beseitigen sowie solche, die ressourcenschonender arbeiten. Obwohl die Ausgaben für Klima- und Umweltschutz im produzierenden Gewerbe Jahr für Jahr steigen, machen sie dennoch einen verschwindend geringen Teil des Gesamtumsatzes aus.

Wie unsere Grafik auf Basis von Destatis-Daten und eigenen Berechnungen zeigt, brachten die Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes 2020 in Deutschland nur etwa 2,9 Milliarden Euro für den Umweltschutz auf. Zum Vergleich: Der Umsatz in diesem Sektor betrug im selben Jahr 1,8 Billionen Euro, folglich flossen nur 0,2 Prozent in Maßnahmen zur Emissionsreduktion, -vermeidung oder ressourcenschonenderen Nutzung bestehender Anlagen. Auch im Bergbau- und Energieversorgungsbereich sind die für Umweltschutz genutzten Umsatzanteile verschwindend gering und liegen seit 2010 zwischen 0,4 und 1,2 Prozent. Im Bereich der Wasserversorgung und Entsorgung wurden 2020 rund 11 Prozent des Umsatzes in entsprechende Maßnahmen investiert.

Trotz dieser niedrigen Prozentzahlen lässt sich in den vergangenen Jahren ein deutlicher Aufwärtstrend ausmachen. Gaben 2010 beispielsweise nur 16 Prozent aller Unternehmen im produzierenden Gewerbe ohne den Bausektor Geld für Umweltschutzmaßnahmen aus, waren es 2020 schon ein Viertel. Mit Blick auf die Reduktion von Treibhausgasemissionen und Klimaschutz ist derzeit nicht klar, ob die vergleichsweise geringen Investitionen in entsprechende Projekte ausreichen, um die Bemühungen, die anvisierten Klimaziele zu erreichen, ausreichend zu unterstützen. Bis 2030 sollen die Emissionen im Vergleich zu 1990 um 65 Prozent reduziert, bis 2045 die komplette Treibhausgasneutralität erreicht werden. 2021 stieß Deutschland laut des Umweltbundesamts mit 750 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent rund 40 Prozent weniger aus als im Indexjahr 1990.

Von Florian Zandt, 22.09.2022

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Erwartetes Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur deutschen Vorratsdatenspeicherung

Offener Brief zur Vorratsdatenspeicherung

(Berlin) Die Digitale Gesellschaft e.V. hat anlässlich des für heute erwarteten Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur deutschen Vorratsdatenspeicherung gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen und Einzelpersonen einen offenen Brief zur Vorratsdatenspeicherung veröffentlicht. 

Den offenen Brief finden Sie hier: https://digitalegesellschaft.de/wp-content/uploads/2022/09/Offener-Brief-gegen-IP-Vorratsdatenspeicherung-2022-09-20.pdf

Bereits im Juni haben wir anlässlich der Frühjahrskonferenz der Innenministerinnen und -minister einen offenen Brief initiiert, in der wir den endgültigen Verzicht auf die anlasslose Massenüberwachung der gesamten Bevölkerung gefordert haben.

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Microjobs: Durch App-Nutzung Geld verdienen?

Wie seriös sind diese Apps eigentlich?

Eine Gruppe von Menschen, die keinerlei Kontakt zueinander haben
Gruppe ohne Kontakt Foto: pexels

Ein kleines finanzielles Zubrot kann wohl jeder gut gebrauchen, insbesondere, wenn mit dem Zusatzverdienst wenig Zeit und Arbeit verbunden sind. Genau das versprechen zahlreiche Microjob- Apps, bei denen man für die Nutzung oder Erfüllung bestimmter Aufgaben Geld oder Gutscheine erhält. Doch wie seriös sind diese Apps eigentlich? Worauf sollte man bei der Nutzung achten? SpardaSurfSafe, eine Initiative der Stiftung Bildung und Soziales der Sparda-Bank Baden-Württemberg, erklärt, was es mit solchen Apps auf sich hat.

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cep-Kritik an EU-Cybersicherheitsvorgaben

 Weniger wäre mehr

Freiburg/Berlin. Hybride Kriegsführung, Hackerangriffe, Cyberattacken: Parlament und Rat haben sich in Brüssel auf neue Cybersicherheitsvorschriften verständigt. Laut der sogenannten NIS-2-Richtlinie sollen künftig rund 160.000 europäische Unternehmen und Behörden einheitlichen EU-Vorgaben zum Management von Cyberrisiken und zur Meldung von Cybervorfällen unterliegen. Das Centrum für Europäische Politik (cep) hält einige Regelungen für zu weit gefasst und fordert eine effizientere Fokussierung.  

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Drehstart für „Tatort – MagicMom“

Thiel und Boerne in der Welt der Influencerinnen

Sophie Seitz (Redakteurin), Felix Novo de Oliviera (Kameramann), Regine Bielefeldt (Autorin), Axel Prahl (als Frank Thiel), Jan Josef Liefers (als Prof. Karl-Friedrich Boerne), Michaela Kezele (Regisseurin), Jan Kruse (Produzent Bavaria Fiction)
© WDR/Thomas Kost
TATORT MÜNSTER 43 – MAGIC MOM Drehstart zum Tatort-Münster: Sophie Seitz (Redakteurin) Felix Novo de Oliviera (Kameramann) Regine Bielefeldt (Autorin) Axel Prahl (als Frank Thiel) Jan Josef Liefers (als Prof. Karl-Friedrich Boerne) Michaela Kezele (Regisseurin) Jan Kruse (Produzent Bavaria Fiction) © WDR/Thomas Kost

Das „Tatort“-Ensemble aus Münster steht im Jubiläumsjahr für einen weiteren neuen Fall vor der Kamera. Der „Tatort – MagicMom“ führt Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) in die Welt der Mütter-Influencerinnen. Das Drehbuch zum 43. Fall aus Münster stammt von Regine Bielefeldt. Regie führt Michaela Kezele. Die Bildgestaltung übernimmt Felix Novo de Oliveira.

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