Ich und mein Radio

Museum für Kommunikation Berlin sucht Schnappschüsse von Radiohörer*innen

Es war nie weg, aber aktuell erlebt es eine regelrechte Renaissance: das Radio. Es liefert verlässlich Information, gibt uns Struktur und begleitet uns durch den Tag. 

Key Visual_Ich und mein Radio_Kacheln.

Für die im Herbst eröffnende Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio ist das Museum für Kommunikation Berlin nun auf der Suche nach Fotos von Hörer*innen und ihren Radios! In der Küche, im Wohnzimmer, wo immer Sie zuhören – machen Sie einen Schnappschuss von sich und Ihrem Lieblingsradio! Auf https://radio.museumsstiftung.de können Sie bis zum 23.8.2020 Ihr Foto hochladen und sich und Ihrem Radiogerät ein Denkmal setzen. Die Bilder werden dort online zu sehen sein und die schönsten Aufnahmen in der Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio im Bereich „100 Jahre, 100 Fotos“ gezeigt. 

Außerdem verlost das Museum für Kommunikation Berlin unter allen Teilnehmer*innen zehn TechniRadio 3 von TechniSat und zehn Exemplare des Buches „Das Radio in der Nussschale und andere Objektgeschichten. Aus den Sammlungen der Museumsstiftung Post und Telekommunikation“.

Infos
zur Fotoaktion Ich und mein Radio sowie zur Ausstellung ON AIR. 100 Jahre Radio unter https://radio.museumsstiftung.de

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foodwatch zu Düngeverordnung: „Bauernlobby missbraucht Corona-Krise für ihre Partikularinteressen“

 Der Bundesrat wird laut Tagesordnung heute über die Düngeverordnung abstimmen, die von Landwirtinnen und Landwirten in Deutschland verlangt, ihren dringend benötigten Beitrag zum Grundwasserschutz zu leisten. 

Das Foto zeigt Obst und Gemüse auf einem Wochenmarkt

Berlin, 27. März 2020.  Die Agrarlobby, die sich seit langem dagegen wehrt, nimmt nun die Corona-Krise als Vorwand und droht sogar damit, die Lebensmittelproduktion in Deutschland zu reduzieren. Dabei ist Deutschland der einzige Mitgliedstaat der Europäischen Union, der die seit 1991 bestehende EU-Nitratrichtlinie nicht einhält. Daher drohen der Bundesrepublik Strafzahlungen von bis zu 850.000 Euro – pro Tag. 

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Julian Genner erforscht den zunehmenden Trend, für Krisen vorzusorgen – Preppen

Ursprünglich in den 1970er Jahren in den USA entstanden, hat sich Preppen seit 2009 auch in Europa als Trend und Lebensstil etabliert.

Das Foto zeigt 2 Umhängetaschen mit dem Logo der Universität Freiburg
Umhängetaschen, die wie T-Shirts aussehen

Ob Naturkatastrophe, lange Stromausfälle, Pandemien, Terroranschläge oder Bürgerkriege: Personen, die sich intensiv auf künftige Krisen und Katastrophen vorbereiten, bezeichnen sich selbst als „Prepper“. So sehr sich die Szenarien voneinander unterscheiden, so sehr ähneln sich jedoch die Vorbereitungsmaßnahmen, erklärt Dr. Julian Genner vom Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Freiburg: „Die Vorräte sollen ein autarkes Überleben in den eigenen vier Wänden ermöglichen.“ Eingelagert werden, so der Forscher, außer Lebensmitteln und Hygieneartikel jedoch auch zahlreiche Ausrüstungsgegenstände wie Gaskocher, Kerzen, Outdoor-Ausrüstungen und Rucksäcke, um gegebenenfalls schnell aus dem Krisengebiet fliehen zu können.

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„School to go“

Neue Lernplattform geht heute online

Durch die bundesweiten Schulschließungen haben Schülerinnen und Schüler im Moment unerwartet viel freie Zeit. Neben den Aufgaben und Arbeitsplänen, die sie von den Schulen erhalten, möchten das Forschungsinstitut Bildung Digital, die Didactic Innovations GmbH und das DFKI mit „School to go“ dabei helfen, diese Zeit so sinnvoll wie möglich zu nutzen und für digitales Lernen zu begeistern.

Screenshot von der Website school to go
Screenshot

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„Eine neue Qualität des Rechtsverstoßes“

Seit die türkische Regierung Ende Februar den Flüchtlingsdeal mit der Europäischen Union in Frage gestellt hat, spielen sich im türkisch-griechischen Grenzgebiet dramatische Szenen ab.

Zahlreiche Geflüchtete harren im Niemandsland aus in der Hoffnung, in Europa aufgenommen zu werden. Doch Griechenland hat die Grenze dichtgemacht und wehrt Migranten mit Gewalt ab. Catharina Ziebritzki, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für öffentliches Recht und Völkerrecht, bewertet aus juristischer Perspektive den Umgang der EU mit Flüchtlingen an der Außengrenze.

Frau Ziebritzki, Griechenland hat seine Grenze für Flüchtlinge aus der Türkei geschlossen und das Asylrecht für einen Monat ausgesetzt. Ist das rechtlich überhaupt möglich?

Foto zeigt Catharina Ziebritzkis Forschungsschwerpunkte sind EU- und Migrationsrecht.
Catharina Ziebritzkis Forschungsschwerpunkte sind EU- und Migrationsrecht.

Catharina Ziebritzki: Nein, mit dem Europarecht und dem Völkerrecht sind diese Maßnahmen nicht vereinbar. Sowohl das europäische Asylrecht als auch das Flüchtlingsvölkerrecht verpflichtet die Staaten, Einzelfallverfahren durchzuführen, um festzustellen, ob die jeweilige Person Schutzbedarf hat. Ein solcher Schutzbedarf besteht, wenn die Person entweder im Sinne der Genfer Flüchtlingskonvention verfolgt wird, oder aber subsidiär schutzberechtigt ist, also zum Beispiel aus einem Bürgerkriegsgebiet kommen. Das müssen die Behörden im Einzelfall prüfen und wenn notwendig, Schutz gewährleisten.

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Der Bioman ist online

Freiburger Forschende klären mit einem Comic über Bioökonomie auf

Screenshot von der Website Bioman.
In den kommenden Wochen soll jeden Freitag eine weitere Seite erscheinen. 
Screenshot von der Webite

Manche Konzepte sind so komplex, dass sie am besten mit einfachen Mitteln zu erklären sind. Die Bioökonomie ist einer dieser Entwürfe: Sie beschreibt die Transformation von einer erdölbasierten Marktwirtschaft hin zu einem ökonomischen Rahmen, in dem fossile Ressourcen durch verschiedene nachwachsende Rohstoffe ersetzt werden. Dr. Alex Giurca und Dr. Markus Herbener von der Fakultät für Umwelt und Natürliche Ressourcen der Universität Freiburg wollen mit ihrem Comic „Die Abenteuer von Alex & Bioman“ Leserinnen und Leser über Bioökonomie und ihre komplexen Zusammenhänge aufklären. Mit ihrem Projekt haben sie den Hochschulwettbewerb des Wissenschaftsjahrs 2020, das im Zeichen der Bioökonomie steht, gewonnen und erhalten eine Fördersumme von 10.000 Euro.

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BSK geht gegen diskriminierende Beförderungsbestimmungen vor

Für ein Ende der Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen im Fernlinienbusverkehr setzt sich der Bundesverband Selbsthilfe Körperbehinderter e.V., BSK, seit Jahren ein

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Equal Pay Day am Dienstag, 17. März

Wir schreiben das Jahr 2020 und noch immer verdienen Frauen 21 Prozent weniger als Männer

Jetzt anmelden zur Equal Pay Online Konferenz

Das Foto zeigt Frauen bei der Arbeit.
Foto: Pexels

Am Dienstag, 17. März, ist Equal Pay Day. Das Datum markiert symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen ab Jahresbeginn umsonst arbeiten, wenn man ihr durchschnittliches Jahresgehalt mit dem von Männern gleichsetzt. Die Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein nimmt den Tag zum Anlass, um auf den bestehenden Entgeltunterschied hinzuweisen.

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Premiere OUR STORIES

Freiburgerinnen aus aller Welt laden ein

Freiburgerinnen aus aller Welt stellen ihren Audioguide vor. Hier das Logo

Am 12. März 2020 feiern die Freiburgerinnen aus aller Welt Premiere mit ihrem frisch
produzierten Audioguide „OUR STORIES – Orte der Vielfalt“. Sie erzählen dabei
Geschichten über Ihre (Wahl-)Heimat Freiburg. Die internationale Frauengruppe präsentiert autobiografische Geschichten in Form eines mehrsprachigen Audioguides, die das multikulturelle Zusammenleben in Freiburg zeigen und Orte des Erinnerns hörbar machen wollen.
Elf vielfältige Hörgeschichten sind über einen Zeitraum von neun Monaten entstanden, die zu einem spannenden Hörspaziergang durch die Freiburger Innenstadt einladen. Die Stationen thematisieren die unterschiedlichen Erinnerungen, Wünsche und Hoffnungen der Erzählerinnen und thematisieren dabei Lebensfragen auf höchst abwechslungsreiche Art und Weise. Unterhaltsam, berührend, melancholisch, frech – dabei immer unverwechselbar und vor Allem authentisch.
Wann? Do 12. März 2020 um 17 Uhr
Treffpunkt: Kollgiengebäude der Albert -Ludwigs Universität am KG1 an der Treppe (Ecke Rempartstraße/ Rotteckring).

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Entzug zweier G20-Akkreditierungen war rechtswidrig (Nr. 39/2019)

Das Verwaltungsgericht Berlin hat den Klagen zweier Journalisten gegen die Bundesregierung wegen des Entzugs ihrer G20-Akkreditierungen stattgegeben.

Das Verwaltungsgericht Berlin hat den Klagen zweier Journalisten gegen die Bundesregierung wegen des Entzugs ihrer G20-Akkreditierungen stattgegeben.

Die Kläger sind Journalisten. Beide erhielten auf ihren Antrag hin Anfang Juli 2017 zunächst personalisierte Akkreditierungsausweise vom Bundespresseamt der Beklagten für den am 7. und 8. Juli 2017 stattfindenden G20-Gipfel in Hamburg. Nachdem es zeitlich unmittelbar vor dem G20-Gipfel zu erheblichen Ausschreitungen in Hamburg kam, entzog das Bundespresseamt den Klägern ihre Akkreditierungsausweise. Zur Begründung wurde ausgeführt, dass die massiven Ausschreitungen und neue nachrichtendienstliche Erkenntnisse zu vier anderen ebenfalls akkreditierten Journalisten eine Neubewertung der Sicherheitslage erforderlich gemacht hätten. Danach sei das Bundespresseamt zu dem Schluss gelangt, dass die Sicherheit und ordnungsgemäße Durchführung des G20-Gipfels nur gewährleistet werden könne, wenn denjenigen Journalisten, zu denen Sicherheitsbedenken vorlägen – wozu auch die Kläger zählten –, die Akkreditierung entzogen werde. Hiergegen setzen sich die Kläger mit ihren nach Durchführung des G20-Gipfels erhobenen Klagen vor dem Verwaltungsgericht zur Wehr. Sie machen insbesondere geltend, es habe kein auf sie bezogener Gefährdungssachverhalt vorgelegen. Weder etwaige Erkenntnisse in Bezug auf Dritte noch die allgemeine Sicherheitslage rechtfertigten den Entzug ihrer Akkreditierungen. Überdies sei die Entscheidung ermessensfehlerhaft, da ein milderes Mittel, etwa die Begleitung der Kläger während des Gipfels, möglich gewesen wäre.

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