Ernährung beeinflusste Entwicklung von Sprachen

Veränderte Essgewohnheiten begünstigten die Entstehung neuer Laute

Ernährungsbedingte Gebissveränderungen führten in verschiedenen Sprachen der Welt zu neuen Lauten wie dem „f“. Dies zeigt die Studie eines internationalen Forschungsteams. Die Resultate widersprechen der traditionellen Annahme, dass das Spektrum an Sprachlauten in der Menschheitsgeschichte unverändert blieb.

Das Lautinventar menschlicher Sprache ist äusserst vielfältig und umfasst häufige Laute wie „m“ und „a“ ebenso wie die seltenen Schnalzlaute in einigen Sprachen im südlichen Afrika. Gemeinhin wird angenommen, dass sich das Lautspektrum mit der Entstehung des Homo Sapiens vor ungefähr 300.000 Jahren stabilisierte. Doch die Studie, die ein Team von Forschern der Universität Zürich zusammen mit Wissenschaftlern von zwei Max-Planck-Instituten, der Universität Lyon und der Nanyang Technological University in Singapur soeben publiziert hat, wirft eine neues Licht auf die Evolution gesprochener Sprache. Sie zeigt, dass sich Laute wie „f“ und „v“, die heute in zahlreichen Sprachen vorkommen, erst vor relativ kurzer Zeit verbreitet haben – als Folge einer neuen Zahnstellung, die ihrerseits auf veränderte Ernährungsgewohnheiten zurückgeht.

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„Die Anliegen sind berechtigt“ – Fridays4Future

Auch Max-Planck-Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler solidarisieren sich mit den Fridays4Future-Protesten

Unter anderen haben Meinrat Andreae (MPI für Chemie), Jochem Marotzke (MPI für Meteorologie), Antje Boetius (MPI für marine Mikrobiologie) sowie Markus Reichstein (MPI für Biogeochemie) eine Petition unterzeichnet, welche die streikenden Schülerinnen und Schüler unterstützt. Insgesamt haben sich mehr als 19.000 Forschende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dem Aufruf von „Scientists for Future“ angeschlossen.

Friday4Future-Demo in Freiburg am 15.03.2019
Aufgenommen in Freiburg, 15. März 2019

Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner halten die Anliegen der Schülerinnen und Schüler für gut begründet. Die derzeitigen Maßnahmen der Politik und Wirtschaft zum Klima-, Arten-, Wald-, Meeres- und Bodenschutz reichten bei Weitem nicht aus, um die Klimaschutzziele von Paris zu erreichen, heißt es in der Stellungnahme der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. 

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Neues Buch zu Spotify

Forscher präsentieren Schattenseiten des Musikdienstes

Der Musikstreaming-Dienst Spotify galt lange als die Lösung für Probleme der Musikindustrie. Dabei arbeitet der Anbieter selbst intransparent, sammelt viele Daten von seinen Nutzern und nutzte in seiner Anfangszeit sogar illegal bezogene Musik. Dies und mehr beschreiben Forscherinnen und Forscher mehrere schwedischer Universitäten und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) in ihrem neuen Buch „Spotify Teardown“. Darin berichten sie auch, wie der Konzern versuchte, ihre Forschung zu unterbinden.

Cover des Buchs „Spotify Teardown“
© MIT Press, idw Informationsdienst Wissenschaft

Spotify wurde 2006 in Schweden gegründet. Mittlerweile ist das Unternehmen stark gewachsen und weltweit tätig: 2018 arbeiteten mehr als 4.000 Menschen für den Anbieter, der 207 Millionen aktive Nutzer hat. Das Geschäftsmodell: Nutzerinnen und Nutzer können sich bei dem Dienst registrieren und anschließend beliebig viele Titel aus einer Musikbibliothek abspielen. Gegen eine monatliche Gebühr funktioniert der Dienst werbefrei. Musikerinnen und Musiker erhalten pro abgespielten Titel eine Vergütung.

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Internationaler Frauentag 2019

Aktionstag am Freitag, 8. März, mit Kundgebung auf dem Rathausplatz

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Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre…

Die Sonntagsfrage

In der letzten Sonntagsfrage von Emnid schaffte es die SPD noch auf 19 Prozent, in der aktuellen Umfrage geht es schon wieder um einen Prozentpunkt zurück auf 18. Bei den anderen Meinungsforschungsinstituten stehen die Sozialdemokraten noch schlechter da: Forsa sieht die Genossen bei 16 Prozent, die Grünen hingegen bei 20 Prozent, wie die Grafik von Statista zeigt. Auch die AfD sinkt in der Umfrage und liegt mit elf Prozent unter ihrem Bundestagswahlergebnis. Die Union hält sich weiterhin bei um die 30 Prozent.

Infografik: Wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre... | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Die Sonntagsfrage zeigt den aktuellen Wahl-Trend in der Bundesrepublik und wird regelmäßig von den Meinungsforschungsinstituten erhoben.

Anmerkung: Im Grunde sagen diese Umfragen eigentlich nichts aus. Sie sind aber dennoch sehr beliebt. Mitunter beeinflussen sie aber das Wählerverhalten. Hier ein Artikel in der F.A.Z. http://bit.ly/2tQSFIn

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Weshalb andere Suchmaschinen eine Chance verdienen

Finden statt googeln

Hannover, 1. März 2019 – Wer heutzutage im Internet nach etwas sucht, der googelt. Doch um die eigenen Daten besser zu schützen und bei speziellen Themen detailliertere Informationen zu erhalten, ist es sinnvoll, andere Suchmaschinen in Betracht zu ziehen. Das Computermagazin c’t zeigt in der aktuellen Ausgabe 6/19, welche Vor- und Nachteile die Alternativen bieten.

Google bedient laut Marktforschern global rund 93 Prozent aller Suchanfragen. Viele der restlichen 7 Prozent dürften eine andere Suchmaschine nutzen, weil sie ihre Privatsphäre nicht vor dem Branchenprimus preisgeben wollen. Alternativen wie DuckDuckGo und Startpage werben daher explizit damit, keine Informationen ihrer Nutzer zu speichern oder weiterzugeben. Doch auch andere Vorteile können die Nutzer hier erwarten: „Qwant sucht nach Musik, DuckDuckGo dient als Suchzentrale für Tausende anderer Suchdienste und mit Searx kann man gezielt nach wissenschaftlichen Artikeln fahnden“, erklärt c’t-Redakteur Jo Bager. Auch im Deepweb ist Google bislang nicht imstande, Ergebnisse zu liefern.

Die Oberflächengestaltung der Suchdienste ist sicherlich Geschmackssache, doch auch hier können Googles Mitbewerber durch zumeist aufgeräumt und intuitiv wirkende Aufmachungen punkten. „Was die Aufbereitung der Suchtreffer angeht, sind Konkurrenten wie Bing sogar teilweise überlegen“, betont Bager. „Wen die oft allgemein wirkende Suche bei Google stört, der könnte in Searx mit seinen individualisierbaren Suchkategorien und der riesigen Auswahl an unterstützen Diensten eine Alternative sehen.“ Sollte das nicht genügen, kann man sich eine eigene Instanz der quelloffenen Suchmaschine mit individuellen Suchdiensten einrichten.

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EXIST-Gründerstipendium für „Scriptbakery“ und „Bookbakers“

Frisch aus dem Ofen

Crowdpublishing in der Verlags- und Medienbranche: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, der Europäische Sozialfonds und die Europäische Union fördern das Gründungsvorhaben „Bookbakers“ im Programm EXIST-Gründerstipendium. Die Ausgründung bietet einfache Lösungen für die Kommunikation und Produktion im Verlagswesen an. Das Start-up erhält eine Fördersumme von mehr als 135.000 Euro. An dem Projekt wirken unter anderem Studierende sowie Absolventinnen und Absolventen aus der Germanistik mit. Dr. Harald Baßler, Administrativer Geschäftsführer des Deutschen Seminars, und das Gründerbüro der Universität Freiburg unterstützen und beraten das Vorhaben.

Quelle: Bookbakers

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ZDF dreht „Starke Kinder – Starke Klasse“

Im Schulalltag bestehen: ZDF dreht „Starke Kinder – Starke Klasse“

Derzeit entsteht in Berlin die neue Doku-Reihe „Starke Kinder – Starke Klasse“ für das ZDF. Acht Folgen zeigen, wie wichtig für Kinder neben dem Lernen auch soziale Fähigkeiten sind, um die täglichen Herausforderungen in der Schule zu meistern. Die Ausstrahlung ist im Herbst 2019 im Rahmen eines Themenschwerpunkts Schule bei KiKA geplant.

Im spannenden letzten Grundschulhalbjahr begleitet die Kamera von "Starke Kinder – Starke Klasse" die Kinder einer Berliner 6. Klasse fünf Monate lang.
Juchhuu heute ist Klassensprecherwahl in der 6a. Im spannenden letzten Grundschulhalbjahr begleitet die Kamera fünf Monate lang die Kinder einer Berliner 6. Klasse.
Copyright: ZDF/Imago TV

Die 6. Klasse der Mierendorff-Grundschule Berlin: Im Sommer steht der Schulwechsel auf eine weiterführende Schule bevor. Bis dahin gibt es noch einige Aufgaben zu bewältigen: Wer schafft die gesteckten Ziele für den Schulwechsel? Wie raufen sich Cliquen in der Klasse zusammen, wie lernen sie gemeinsam und wie haben sie dabei Spaß miteinander? Neben dem täglichen Klassengeschehen sind persönliche Geschichten, Erfolge und Konflikte der Kinder Thema.

„Starke Kinder – Starke Klasse“ ist eine Produktion der Imago TV im Auftrag des ZDF. Die verantwortliche ZDF-Redaktion haben Eva Radlicki, Margrit Lenssen und Susanne Schönhals. Gedreht wird voraussichtlich bis Ende Juni 2019.

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Freiburg wächst weiter

Das Statistische Jahrbuch 2018 liegt jetzt vor

Welcher Stadtbezirk hat die jüngste Bevölkerung?
Der Stadtbezirksatlas 2018 beleuchtet Freiburgs Entwicklung kleinräumig Wohnen, arbeiten, leben, wählen: Ausgewählte Indikatoren, Karten und Daten für alle 42 Stadtbezirke

Hätten Sie gewusst, in welchem Freiburger Stadtbezirk das Durchschnittsalter mit 52,7 Jahren gut 12 Jahre über dem Wert der Gesamtstadt liegt? Und welcher Bezirk mit 30,7 Jahren die jüngste Bevölkerung aufweist? Wo die private Pkw-Dichte am höchsten und wo am niedrigsten ist?

Münstermarkt in Freiburg i. Brsg.

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Software für die automatisierte Erkennung von Fake News

Erfundene Nachrichten, verdrehte Fakten – Fake News verbreiten sich rasant im Netz und werden oft unbedacht geteilt, vor allem in den Sozialen Medien. Fraunhofer-Forscherinnen und -Forscher haben ein System entwickelt, das Social Media-Daten automatisiert auswertet und bewusst gestreute Falschmeldungen und Desinformationen gezielt herausfiltert. Das Tool nutzt dafür sowohl inhaltliche als auch Metadaten, wobei es die Klassifikation mit Machine Learning erworben hat und diese in Interaktion mit dem Nutzer während der Anwendung verbessert.

© Fraunhofer FKIE
Um Fake News zu erkennen, bewertet
das Tool des Fraunhofer FKIE nicht nur
Texte, sondern bezieht auch Metadaten
in die Analyse ein.

Falschmeldungen werden zur Stimmungsmache oder Hetze gegen einzelne oder mehrere Personen genutzt. Sie sollen die öffentliche Meinung zu bestimmten aktuellen Themen beeinflussen und
manipulieren. Diese Fake News verbreiten sich rasant über das Internet, vor allem über Soziale Medien wie Facebook und Twitter. Sie zu identifizieren ist schwierig. Hier setzt ein Klassifikations-tool des Fraunhofer-Instituts für Kommunikation, Informationsverarbeitung und Ergonomie FKIE an. Es wertet Informationen aus Social Media-Beiträgen automatisiert aus. Das System erschließt große Datenmengen. Es bewertet nicht nur Texte, sondern bezieht auch Metadaten in die Analyse ein und bereitet die Ergebnisse grafisch auf. »Mit unserer Software fokussieren wir uns auf Twitter und Webseiten. In den Tweets werden die Links veröffentlicht, unter denen die eigentlichen Fake News zu finden sind. Die sozialen Medien liefern sozusagen den Trigger. Die eigentlichen Falschmeldungen finden sich häufig auf Webseiten, die denen von Nachrichtenagenturen nachempfunden und nur schwer von den Originalen zu unterscheiden sind. Oftmals liegen ihnen DPA-Meldungen zugrunde, die sprachlich verändert wurden«, erläutert Prof. Dr. Ulrich Schade, Wisssenschaftler am Fraunhofer FKIE, dessen Forschungsgruppe das Tool entwickelt hat. Im ersten Schritt bauen Schade und sein Team Bibliotheken mit seriösen Beispielbeiträgen auf sowie mit solchen Texten, die der Nutzer als Fake News klassifiziert. Mithilfe dieser Lernset wird das System trainiert. Um Falschmeldungen herauszufiltern, wenden die Forscherinnen und Forscher »Machine Learning«-Verfahren an, die automatisiert nach bestimmten Merkmalen in den Texten und den Metadaten suchen. Das können beispielsweise in einem politischen Kontext auf semantischer Ebene Formulierungen und Wortkombinationen sein, die sich weder im alltäglichen Sprachgebrauch noch in der journalistischen Berichterstattung finden wie »die aktuelle Bundeskanzlerin«.

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