ZKM lädt ein zum »Tag der offenen Tür 2020«

Montag, den 6.1.2020 von 11-18 Uhr

Das Bild zeigt eine Grafik mit Infos zum Tag der offenen Tür des ZKM in Karlsruhe

Am Dreikönigstag verwandelt sich das ZKM in ein Laboratorium für Nachhaltigkeit und öffnet bei freiem Eintritt mit einem umfassenden Programm seine Türen für Jung und Alt. Nähern Sie sich mit uns schon jetzt thematisch der Gedankenausstellung »Critical Zones«, die ab 9. Mai 2020 im ZKM zu sehen sein wird und dazu auffordert, sich nicht nur mit der kritischen Lage der Erde zu befassen, sondern auch neue Modi zwischen allen Lebensformen zu erkunden.

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Herzensbildung statt Silodenken

Preisverleihungen für Leuchtturm- und Buchpreis 2019

Stress-Experte: Integration ohne Ghettoisierung und Abschottung

Das Foto zeigt einen Teil der Preisträgerinnen

Berlin (25. November 2019). „Fremdenfeindlichkeit erzeugt genau das Gegenteil dessen,
was sie zu verhindern sucht: eine Parallelwelt als Ghetto, in der die auf sich Zurückge-
worfenen keine andere Möglichkeit haben, als sich abzuschotten und sich langfristig zu
radikalisieren.“ Dies sagte der Münchener Stress-Experte Louis Lewitan am Montag-
abend in der Berliner Landesvertretung Baden-Württemberg anlässlich der Verleihung
der Jahrespreise 2019 der Stiftung Ravensburger Verlag. Der Psychologe und Coach
hielt den Festvortrag zum Thema „Wie kann Integration gelingen?“ und würdigte darin
besonders das Jugendnetzwerk YouthNet als „leuchtendes Beispiel für eine engagierte
Zivilgesellschaft“. Er sagte: „Bei YouthNet lernen Jugendliche, mentale Barrieren und
mentale Silos hinter sich zu lassen.“

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Stadtjubiläum 2020 in Freiburg: „Boulevard des Engagements“

Einladung zum „Boulevard des Engagements“ am 11. Juli:
Gruppen, Vereine und Initiativen können sich ab jetzt anmelden

Im Rahmen des Freiburger Stadtjubiläums 2020 findet am Samstag, 11. Juli, von 10 bis 17 Uhr entlang des Rotteckrings ein „Boulevard des Engagements“ statt. Er soll sich von der Erbprinzenstraße bis zum Fahnenbergplatz erstrecken. Am Veranstaltungstag gibt es auf der gesamten Veranstaltungsfläche keinen Straßenbahnverkehr. Dafür gibt es die Möglichkeit, sich mit einem Infostand auf dem Boulevard zu präsentieren und für das Engagement zu werben. So können sich Besucherinnen und Besucher gezielt informieren und den direkten Austausch nutzen.

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Häusliche Gewalt gegen Frauen nimmt weiter zu

Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen – Fälle von Partnerschaftsgewalt nehmen zu

Die Statistik zeigt: So viele Frauen werden Opfer von häuslicher Gewalt

Infografik: So viele Frauen werden Opfer von häuslicher Gewalt | Statista Mehr Infografiken finden Sie bei Statista

Mord, Totschlag und Körperverletzungen, Vergewaltigung, Stalking und Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Zwangsprostitution – all dies sind Beispiele für häusliche Gewalt. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Im vergangenen Jahr haben die Fälle von Partnerschaftsgewalt gegen Frauen erneut zugenommen.

Das Foto zeigt das Cover der Studie "Gewalt gegen Frauen"

Laut einer aktuellen Studie des Bundeskriminalamts (BKA), die Familienministerin Franziska Giffey heute vorlegt, waren in 2018 81 Prozent der Opfer von Partnerschaftsgewalt in Deutschland weiblich. 122 Frauen wurden dem BKA zufolge 2018 von ihren Partnern oder Ex-Partnern getötet, etwas weniger als im Vorjahr. Insgesamt hat die Zahl der Gewalttaten durch den Partner jedoch zugenommen – von 113.965 in 2017 auf 114.393 weibliche Opfer von häuslicher Gewalt im Jahr 2018, wie die Statista-Grafik zeigt. Daneben gab es 26.000 Männer, die von ihren Frauen oder Ex-Partnerinnen bedroht, genötigt oder verletzt wurden.

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) sagte, die Zahlen seien schockierend. „Sie zeigen, dass weiterhin viel zu viele Frauen unter Gewalt von ihrem Partner oder Ex-Partner leiden. Mehr als ein Mal pro Stunde wurde 2018 eine Frau in der Partnerschaft gefährlich körperverletzt.“

Am heutigen „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ hat Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey die neuen Zahlen der Kriminalstatistischen Auswertung zu Partnerschaftsgewalt 2018 des Bundeskriminalamtes vorgestellt. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Zahlen weiterhin hoch und sogar in einigen Bereichen noch leicht gestiegen. 
81,3 Prozent der Betroffenen sind Frauen
2018 wurden laut der BKA-Statistik insgesamt 140.755 Personen (Vorjahr: 138.893) Opfer versuchter und vollendeter Gewalt (Mord und Totschlag, Körperverletzungen, Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexuelle Übergriffe, Bedrohung, Stalking, Nötigung, Freiheitsberaubung, Zuhälterei und Zwangsprostitution) – 81,3% davon sind Frauen, 18,7% Männer. Somit waren insgesamt 114.393 (2017: 113.965) Frauen und 26.362 Männer (2017: 24.928) von Partnerschaftsgewalt betroffen. Bei Vergewaltigung, sexuellen Übergriffen und sexueller Nötigung in Partnerschaften sind die Opfer zu 98,4% weiblich, bei Bedrohung, Stalking, Nötigung in der Partnerschaft sind es 88,5%. Bei vorsätzlicher, einfacher Körperverletzung sind es 79,9%, bei Mord und Totschlag in Paarbeziehungen sind 77% der Opfer Frauen. Die Statistik beinhaltet noch weitere alarmierende Zahlen: 122 Frauen wurden 2018 durch Partnerschaftsgewalt getötet (durch Mord, Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge; 2017: 147). Das bedeutet: an jedem dritten Tag. Mehr als ein Mal pro Stunde wird statistisch gesehen eine Frau durch ihren Partner gefährlich körperlich verletzt. 

Dunkelziffer: Jede 3. Frau einmal im Leben von Gewalt betroffen
Die aufgeführten Zahlen bilden nur jene Straftaten ab, die überhaupt zur Anzeige gebracht wurden. Die Dunkelziffer ist weitaus höher: Nach sogenannten Dunkelfeldstudien ist jede dritte Frau in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von Gewalt betroffen (also nicht nur von Partnerschaftsgewalt). Statistisch gesehen sind das mehr als 12 Millionen Frauen. Bundesfrauenministerin Dr. Franziska Giffey:„Gewalt gegen Frauen geht uns alle an, sie kommt in allen sozialen Schichten und Altersgruppen vor. Die neuen Zahlen des BKA sind nach wie vor schockierend. Sie zeigen, dass wir alle in unserem direkten Umfeld Frauen kennen, die betroffen sind: Es kann die Freundin sein, die Kollegin, die Nachbarin oder die eigene Schwester. Wir alle können etwas dagegen unternehmen. Als Frauenministerin arbeite ich mit aller Kraft daran, dass Betroffene die Hilfe bekommen, die sie benötigen, um sich von Gewalt zu befreien. Und deshalb starten wir heute auch die bundesweite Initiative „Stärker als Gewalt“. Ziel der Initiative ist es, von Gewalt betroffene Frauen und Männer zu ermutigen, sich Unterstützung zu holen und die Hilfsangebote besser bekannt machen. Gemeinsam mit zahlreichen Partnerinnen und Partnern der Initiative wollen wir zugleich darüber informieren, was jede und jeder einzelne tun kann, um Gewalt zu verhindern oder beenden. Denn gemeinsam sind wir stärker als Gewalt.

Start der Initiative „Stärker als Gewalt“
Bei der Pressekonferenz hat Bundesfamilienministerin Giffey die bundesweite Initiative „Stärker als Gewalt“ gestartet, in der sich bislang 13 Organisationen zusammengeschlossen haben, die im Bereich Hilfe und Unterstützung aktiv sind. Die Initiative wendet sich ausdrücklich an betroffene Frauen und Männer, aber auch an ihr Umfeld. Die neue Internetseite der Initiative bündelt eine Vielzahl an Hilfs- und Beratungsangeboten: www.stärker-als-gewalt.de. Wie können wir Frauen helfen, die Gewalt erleben? Wo bekommen wir Unterstützung? Darauf gibt die Website Antworten.Die wichtigen Partnerorganisationen der Initiative sind: Das Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, die Frauenhauskoordinierung e.V., der Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe e.V., die Zentrale Informationsstelle Autonomer Frauenhäuser, Weibernetz e.V., das Bundesforum Männer e.V., die Landesfachstelle Männerarbeit Sachsen, der Sozialdienst Katholischer Männer e.V., die Antidiskriminierungsstelle des Bundes, der Bundesweite Koordinierungskreis gegen Menschenhandel e.V., der Dachverband der Migrantinnenorganisationen, die Bundesarbeitsgemeinschaft Täterarbeit Häusliche Gewalt e.V. und die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen.Die Initiative ist eingebettet in ein Gesamtprogramm der Bundesregierung zur Bekämpfung von Gewalt gegenüber Frauen und ihren Kindern im Rahmen der Umsetzung der Istanbul-Konvention und des Koalitionsvertrags. Seit 2018 arbeitet der von Ministerin Giffey eingerichtete Runde Tisch von Bund, Ländern und Gemeinden, mit dem das Hilfenetz deutlich verstärkt und verbessert werden soll. Mit dem Bundesförderprogramm „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ will das Bundesfrauenministerium in den nächsten vier Jahren ab 2020 insgesamt 120 Millionen Euro zusätzlich für den Ausbau von Beratungsstellen und Frauenhäusern bereitstellen.

Hilfetelefon berät rund um die Uhr in 17 Sprachen
Hilfe und Rat gibt es auch beim bundesweiten Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“. Unter der Nummer 08000 116 016 bekommen Betroffene und ihr Umfeld Unterstützung und Informationen, zum Beispiel über Beratungsstellen in ihrer Nähe. 
Die Leiterin des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“, Petra Söchting, hat auf der Pressekonferenz aus der Praxis berichtet. Sie betont: „Gewalt gegen Frauen ist und bleibt ein Thema, bei dem wir alle hinschauen und aktiv werden müssen. Wir müssen uns einmischen, wenn uns Klischees und Vorurteile begegnen, die Gewalt verharmlosen oder rechtfertigen. Und wir müssen uns dafür einsetzen, dass Betroffene Hilfe und Unterstützung bekommen. Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ bietet rund um die Uhr anonym, kostenlos und in 17 Fremdsprachen eine Erstberatung für von Gewalt betroffene Frauen an. Wir unterstützen, bestärken und ermutigen sie, die nächsten Schritte zu gehen und sich aus Gewaltsituationen zu lösen. Auch  Menschen aus dem persönlichen Umfeld der Frauen sowie Fachkräfte können sich an das Hilfetelefon wenden. Die 08000 116 016 sollte daher jede und jeder kennen.
Weitere BKA-Zahlen im Einzelnen: 2018 wurden in Deutschland Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt (versuchte und vollendete Delikte)von vorsätzlicher einfacher Körperverletzung: 68.482von Bedrohung, Stalking, Nötigung: 28.657von gefährlicher Körperverletzung: 12.093von sexuellen Übergriffen, sexueller Nötigung, Vergewaltigung: 3.086von Freiheitsberaubung: 1.612von Mord und Totschlag: 324 insgesamt starben 122 FrauenVon den insgesamt 117.473 erfassten Tatverdächtigen waren 78.759 (67,0%) deutsche Staatsangehörige. Nach Deutschen wurden als Tatverdächtige am häufigsten türkische Staatsangehörige (6.694 Personen; 5,7% aller Tatverdächtigen) erfasst, gefolgt von polnischen (3.042; 2,6%), syrischen (2.759; 2,3%) und rumänischen (1.909; 1,6%) Staatsangehörigen.Von den insgesamt 140.755 erfassten Opfern waren 99.304 (70,6%) deutsche Staatsangehörige. Nach Deutschen wurden als Opfer am häufigsten türkische Staatsangehörige (5.580 Personen; 4,0%) erfasst, gefolgt von polnischen (4.492; 3,2%) Staatsangehörigen.Die gesamte Auswertung finden Sie hier:https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/Lagebilder/Partnerschaftsgewalt/partnerschaftsgewalt_node.html
 
  

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Frauen leiten nur 10 Prozent aller Stadt- und Kreisverwaltungen

In Deutschland sind Frauen in politischen Spitzenämtern weiterhin stark unterrepräsentiert.

Das Foto zeigt das Titelbild der Studie Geschlechtergerechtigkeit als anhaltende Herausforderung

Darin belegt eine Vielzahl von Indikatoren, wie schwach die Position von Frauen im öffentlichen Bereich noch ist. Beispielsweise beim Einkommen: Unter den häufigen Berufen üben Männer zu mindestens 80 Prozent die bestbezahlten Jobs aus. Dies ist ein Grund, warum Frauen über die gesamte Lebensspanne hinweg weit weniger Geld verdienen – unter dem Strich summiert sich bei westdeutschen Frauen mit rund 460.000 Euro gut die Hälfte dessen was Männer im Schnitt bekommen (900.000 Euro). Dies verstärkt unmittelbar die finanzielle Abhängigkeit und wirkt sich auf die Höhe der späteren Rente aus. Auch der öffentliche Diskurs zu gesellschaftspolitischen Themen ist stark männlich intoniert: In sozialen Medien schreiben Frauen weit weniger als 30 Prozent der Kommentare zu den Nachrichten wichtiger Leitmedien. 

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Der größte Crash aller Zeiten

Matthias Weik und Marc Friedrich stellen ihr neues Buch am 21.11.2019 vor

Der Euro steht spätestens 2023 vor dem Aus. Ein Ende der EU-Bürokratie naht. Und auch die Immobilienblase wird in den nächsten fünf Jahren platzen. So lauten nur drei von zahlreichen Prognosen, die die Finanzexperten Matthias Weik und Marc Friedrich in ihrem neuen Buch „Der größte Crash aller Zeiten“ aufstellen. In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Rombach und der Landeszentrale für politische Bildung lädt das Colloquium politicum die beiden Autoren dazu ein, ihr Buch vorzustellen, welches derzeit Platz eins unter den Spiegel-Bestsellern in der Kategorie Sachbuch belegt. Im Anschluss an den Vortrag diskutieren Weik und Friedrich ihre Thesen mit dem Publikum. Der Politikwissenschaftler Dr. Arndt Michael führt in das Thema ein und moderiert die Diskussion.

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Gespräch und Filmpräsentation

Vladimir Bonačić & bcd: CyberneticArt seit 1968

Das Foto zeigt die Künstler Vladimir Bonačić & bcd
© Foto: ZKM

Die Veranstaltung widmet sich dem visionären Werk von Vladimir Bonačić das ab Ende der 1960er-Jahren entstand sowie den Projekten, die Bonačić ab 1971 unter dem Namen »bcd« gemeinsam mit der Architektin Dunja Donassy-Bonačić und dem Ingenieur Miro A. Cimerman entwickelte. Im Gespräch mit Margit Rosen geben Dunja Donassy-Bonačić und Miro A. Cimerman Einblick in die Geschichte der »CyberneticArt« seit 1968.

Vortragssaal: Eintritt frei

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Zwanzig Digitale Orte aus Niedersachsen auf der TECHTIDE in Hannover

Neue Digitalkonferenz zeigt Beispiele, wie sich Niedersachsen digitalisiert

Probewohnen im total vernetzten Haus, Medienkompetenz für Lehrer, das digitale Sozialgericht und Frühwarnung bei Hochwasser: Dies sind nur einige Beispiele von mehr als zwanzig IT-Lösungen der „Digitalen Orte“, die sich am 4. Dezember auf der neuen Digitalkonferenz TECHTIDE auf dem Messegelände in Hannover präsentieren.

Hannover. Probewohnen im total vernetzten Haus, Medienkompetenz für Lehrer, das digitale Sozialgericht und Frühwarnung bei Hochwasser: Dies sind nur einige Beispiele von mehr als zwanzig IT-Lösungen der „Digitalen Orte“, die sich am 4. Dezember auf der neuen Digitalkonferenz TECHTIDE auf dem Messegelände in Hannover präsentieren. Mit der Auszeichnung „Digitaler Ort“ prämiert das Niedersächsische Wirtschafts- und Digitalisierungsministerium Unternehmen und Einrichtungen, die sich durch ihr Engagement besonders für das Gelingen der Digitalisierung in Niedersachsen verdient machen.

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„Drei minus“ für die digitale Ausstattung an deutschen Schulen

Exklusive WDR-Umfrage im Rahmen der ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“

Immerhin die Ausstattung zum Putzen ist gut

Schlechte Ausstattung mit Hard- und Software, keine ordentliche Wartung vorhandener Technik und zu wenige Fortbildungsmöglichkeiten für die Lehrerinnen und Lehrer – diese drei Kritikpunkte werden von Schulleiter*innen im Rahmen einer deutschlandweiten Umfrage zur ARD-Themenwoche „Zukunft Bildung“ immer wieder genannt. 5.259 Schulleiter*innen haben sich an der Umfrage beteiligt und bewerten die Digitalausstattung an ihrer Schule sowie die Qualifizierung der Lehrkräfte mit der Schulnote „Drei minus“. Besonders unzufrieden sind Grundschulen mit der Ausstattung an Tablets und interaktiven Tafeln („Smartboards“). Um einen besseren IT-Support zu gewährleisten, sehnen sich viele Schulleiter*innen nach einem „digitalen Hausmeister“. Und auch die befragten Schüler*innen sehen Handlungsbedarf.

Das Foto zeigt den Blick in den Klassenraum einer 2. Klasse einer Grundschule. Hier fand ein Workshop für Erwachsene - auch Menschen über 65 statt.
In diesem Raum wurde das „generationenübergreifende Lernen“ für Erwachsene angeboten
Foto: Plakat zum Fachtag urbanes Lernen in Freiburg an der Tür zu einem Klassenzimmer der Grundschule.
Hereinspaziert zur Lehrkräfte-Fortbildung

Auf der diesjährigen Freiburger Bildungskonferenz wurde mehrfach betont, dass die Ausstattung von Hardware kein Problem mehr sei. Diese Umfrage widerlegt das eindeutig. Auch im Bereich der Lehrkräfte-Fortbildungen ist noch viel Luft nach oben. So fanden mehrere Workshops beim Fachtag „Urbanes Lernen in Freiburg“ in den Klassenzimmern einer Grundschule statt. Menschen – auch über 70-jährige – saßen auf Erstklässler-Stühlen. Respektlosigkeit oder nur Gedankenlosigkeit?

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Gedachte Bewegungen können das Gehirn verändern

Brain-Computer-Interfaces beinflussen die Struktur der Hirnsubstanz

 Bei einem Brain-Computer-Interface (BCI, Gehirn-Computer-Schnittstelle) löst allein die Vorstellung einer Handlung schon messbare Veränderungen der elektrischen Hirnaktivität aus. Diese Signale können über ein EEG (Elektro-Enzephalogramm) ausgelesen und über maschinelle Lernsysteme in Steuersignale umgesetzt werden.
© Elias Domsch
Bei einem Brain-Computer-Interface (BCI, Gehirn-Computer-Schnittstelle) löst allein die Vorstellung einer Handlung schon messbare Veränderungen der elektrischen Hirnaktivität aus. Diese Signale können über ein EEG (Elektro-Enzephalogramm) ausgelesen und über maschinelle Lernsysteme in Steuersignale umgesetzt werden.
© Elias Domsch

Die Wirkung eines sogenannten Brain-Computer-Interfaces (BCI, Gehirn-Computer-Schnittstelle) beruht darauf, dass die bloße Vorstellung einer Handlung schon messbare Veränderungen der elektrischen Hirnaktivität auslöst. Diese Signale können ausgelesen und über maschinelle Lernsysteme in Steuersignale umgesetzt werden, die zum Beispiel einen Computer bedienen oder auch eine Prothese bewegen können. In einer jetzt veröffentlichten Studie zeigen Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften Leipzig, der Staatlichen Universität von Navarra und der TU Berlin, dass nach nur einer Stunde Training mit einer Gehirn-Computer-Schnittstelle (BCI) signifikante Veränderungen im Gehirn der Probanden auftraten – das Training mit dem BCI hat also auch unmittelbare Rückwirkungen auf die neuronale Struktur und Funktion des Gehirns.

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